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Arten von Zahnimplantaten

Die heute eingesetzten Zahnimplantate gleich welcher Form oder welchen Materials übernehmen die Aufgaben der Zahnwurzeln, wenn diese dazu nicht mehr in der Lage oder nicht mehr vorhanden sind: Sie sind die Basis, auf der ein neuer Zahnersatz angebracht wird und die im Laufe der Zeit mit dem Knochen verwächst. Man kann sich die Funktion eines Implantats wie die eines Dübels vorstellen. Er wird an oder in den Kieferknochen oder in die Schleimhaut eingesetzt (in der Regel geschraubt) und sorgt so für eine gute Halterung für den später darauf befestigten Zahnersatz.

Zahnimplantate

Jedes Zahnimplantat besteht aus insgesamt drei Teilen, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Der Implantatkörper ist der im Knochen verankerte Teil, der über den so genannten Implantathals oder Implantatpfosten mit dem Kopfteil des Implantats verbunden ist, auf den später der Zahnersatz gesetzt oder eingeschraubt wird. Der Implantatkopf wird auch als Suprakonstruktion bezeichnet. Die Maße des Implantats hängen in erster Linie von individuellen Eigenschaften des Patienten ab, hierbei kommen vor allem Merkmale wie Beschaffenheit des Mundraums und des Knochenaufbaus zum Tragen.

Zahnimplantate müssen zugleich stabil und sehr klein sein, da der Platz im Kieferbereich häufig stark eingeschränkt ist und bei einem selten vorkommenden Verlust des Implantats möglichst wenig Schaden am Kieferknochen entstehen soll. Sichere und geprüfte Implantate erkennt man an der so genannten CE- oder FDA-Zulassung, mit der die Gesundheitsbehörden sichere Medizinprodukte auszeichnen.

Heutzutage gibt es verschiedene Arten von Zahnimplantaten, die sich nicht nur in ihrer Form, sondern vor allem hinsichtlich ihres Materials unterscheiden. Die am häufigsten eingesetzten Implantate sind zylindrisch mit rauer Oberflächenstruktur oder schraubenförmig mit glatter Oberfläche und bestehen aus Titan oder Keramik.

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