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Vorteile

Zahnimplantate erfreuen sich nicht ohne Grund stetig steigender Beliebtheit bei Medizinern und Patienten, denn sie vereinen zahlreiche Vorteile, die den klassischen Behandlungsmethoden fehlen.

Implantate ermöglichen den absolut sicheren Halt des Zahnersatzes. Lockere oder gar verrutschende Prothesen gehören nach einer Implantatversorgung der Vergangenheit an, was eindeutig der wichtigste und überzeugendste Vorteil der Implantate ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Prothesen können bei implantatbasiertem Zahnersatz keine schmerzhaften Druckstellen entstehen, auch die Kaufähigkeit ist überhaupt nicht eingeschränkt. Patienten berichten über deutlich sichereres Gefühl beim Essen, Sprechen und Lachen, was dem Alltag die häufig verloren gegangene Unbeschwertheit zurück gibt und somit die subjektive und objektive Lebensqualität enorm erhöht.

Verlorengegangene Zähne werden durch einen gleichwertigen Ersatz ersetzt, Unterschiede zu natürlichen Zähnen sind weder äußerlich noch vom Patienten selbst zu erkennen, die natürliche Ästhetik bleibt erhalten.

Implantate schonen die übrigen Zähne und erhalten so weit es möglich ist, noch vorhandene gesunde Zahnsubstanz. Ein Abschleifen der benachbarten gesunden Zähne wie bei dem Einsatz einer herkömmlichen Brücke ist in den meisten Fällen nicht notwendig. Überbelastungen treten durch die festen Verankerungen der Implantate ebenfalls nicht auf, insbesondere leicht angegriffene und deshalb weniger belastbare Zähne haben durch die Implantate eine längere Lebensdauer.

Eine Implantatversorgung kann dem Knochenabbau (Atrophie) und dem Knochenverlust vorbeugen, der durch langfristige Nichtbelastung nach Zahnverlust entsteht. Die Folgen des Knochenabbaus sind auch äußerlich sichtbar, eingefallene Wangen und Lippen zeugen von einem stetigen Knochenabbau, der durch schlecht eingepasste Prothesen direkt auf dem Zahnfleisch sogar noch beschleunigt werden kann. Die Implantate beugen dem vor, indem sie die natürlichen Zahnwurzeln imitieren und die Belastung gleichmäßig in den Kieferknochen verteilen.

Der Einsatz von Zahnimplantaten gilt als besonders sichere Behandlungsmethode, die ein geringes Risiko birgt. Die hohe Verträglichkeit (Biokompatibilität) der Implantate ist ebenso wie die gute Prognose bei der absoluten Mehrheit der Patienten wissenschaftlich belegt. Einige Studien sprechen von einer 90%igen Erfolgsquote. Dabei können auch Patienten behandelt werden, die mit einer herkömmlichen Therapie keine guten Erfolgschancen hätten, wie beispielsweise Patienten mit Parodontose.

Aufgrund der langen Haltbarkeit lohnt sich der finanzielle und zeitliche Aufwand, den eine Implantatbehandlung mit sich bringt, oft wesentlich mehr als eine Alternativbehandlung mit einem herkömmlichen Zahnersatz. Wissenschaftliche Studien belegen bislang eine Haltbarkeit von 15 Jahren, bei gewissenhafter und fachgerechter Pflege spricht nichts gegen eine lebenslange Haltbarkeit.