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Einheilung der Implantate

Die Einheilung der Implantate, also die Verwachsung der Implantate mit dem Knochen, im Unterkiefer ist in der Regel nach 3 Monaten, im Oberkiefer nach 6 Monaten vollständig abgeschlossen. Die individuelle Einheilzeit hängt jedoch von dem vorhandenen Knochen, des nötigen Knochenaufbaus und der Anzahl der Implantate ab. Im optimalen Fall ohne Komplikationen und mit ausreichend eigenem Knochen kann bereits nach 2-3 Monaten der Zahnersatz eingesetzt werden.

Durch spezielle Oberflächen der Implantate und der Struktur derselben kann aktiv Einfluss auf die Einheilzeit genommen werden. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Einheilung bei Rauchern länger dauert als bei Nichtrauchern, die Ursachen hierfür sind noch unklar.

Bei der Einheilung werden grundsätzlich zwei Methoden unterschieden: Bei der geschlossenen Einheilung wird das Zahnfleisch über dem eingesetzten Implantatkörper komplett vernäht. Der Vorteil dieser Art der Einheilung liegt in dem Schutz der Wunde vor äußeren Einflüssen. Ist die Einheilung abgeschlossen, muss das Implantat wieder freigelegt werden, um den für den neuen Zahnersatz erforderlichen Abdruck durchführen zu können. Die Öffnung des Zahnfleisches erfolgt mit einem kleinen Schnitt unter örtlicher Betäubung, ein leichter Wundschmerz kann die Folge sein. Diese Freilegung entfällt bei einer offenen Einheilung. Hier wird der Zahnfleischformer direkt in das Implantat eingeschraubt und bleibt während der gesamten Einheilung sichtbar. Unter gleichen Voraussetzungen sind beide Methoden hinsichtlich ihrer Erfolgsrate vergleichbar.

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