Auswahl des behandelnden Arztes
Die erste Anlaufstelle für Fragen zu einer Implantatversorgung ist immer der behandelnde Zahnarzt. Im günstigsten Fall hat er bereits Erfahrungen in und mit der Implantologie oder kann an einen kompetenten Kollegen verweisen. Ist dies nicht der Fall sollte sich bei einem ernsthaften Interesse an einer Implantatbehandlung nach einem anderen Zahnarzt umgesehen werden.
Ein seriöser und kompetenter Implantologe zeichnet sich durch zahlreiche Fähigkeiten und Kenntnisse aus, die man entweder direkt erfragen oder bei einem ersten Besuch in einem Beratungsgespräch erfahren kann. Bei einem solchen Gespräch sollten folgendes in Erfahrung gebracht werden:
Auch Gespräche mit Patienten des Zahnarztes können sehr hilfreich sein, da sie nicht nur objektive Informationen, sondern auch subjektive Erfahrungen beinhalten, die auch zur eigenen Entscheidungsfindung beitragen können.
Die Bezeichnung "Implantologe" ist zwar gebräuchlich, aber rechtlich nicht geschützt und daher auch keinen bestimmten Fähigkeiten oder Kenntnissen verpflichtet. Die Zahnmediziner, die Implantationen durchführen, kommen in der Regel aus der Oralchirurgie oder sind Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Auf diese offiziellen Bezeichnungen sollte bei der Auswahl des behandelnden Arztes Wert gelegt werden. Hat ein Arzt bereits eine bestimmte Anzahl von Implantationen erwiesenermaßen durchgeführt, kann er den Zusatz "Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie" tragen, der von dem Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte (BDIZ) verliehen wird. Bei diesen Bezeichnungen kann man von einem fundierten Wissen und einem hinreichenden Erfahrungsschatz des Zahnmediziners ausgehen.
